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Die fünfte Runde führte die Tigersharks ins Zürcher Oberland nach Wetzikon. Mit UHCevi Gossau, dem Heimteam und aktuellen Tabellenführer, wurde die Hinrunde abgeschlossen und gegen Zürisee Unihockey ZKH die Rückrunde eingeläutet.
Im ersten Spiel gegen den Tabellenleader UHCevi Gossau war die Devise für die arg dezimierten Tigersharks (5 fehlende Stammspieler!) klar. Fighten, fighten und nochmals fighten, denn gegen das aufstrebende Cevi Gossau hielt es den Schaden in Grenzen zu halten und als Team zusammen zu stehen und miteinander durch dick und dünn zu gehen. Nach neunzig Sekunden erzielte Gossau den ersten Treffer zur 0:1 Führung. Bis zur neunten Minute konnte Cevi Gossau die Führung auf 0:4 ausbauen und vier Minuten vor dem Pausenpfiff auf 0:5 erhöhen. Die Sharks hatten auch ihre Chancen scheiterten aber entweder am Torhüter oder am Alumnium. Die klare Führung für Gossau ging aber voll und ganz in Ordnung. Die Sharks traten zur zweiten Halbzeit nur noch mit fünf Feldspielern an, da ein Spieler nach einem Misstritt für die zweite Partie geschont wurde. Für die zweite Halbzeit galt es, weiter dem horrenden Druck Gossaus stand zu halten. Dies gelang zu Beginn auch sehr gut, doch dann gelang ihnen eine Triblette innerhalb von neunzig Sekunden und sie zogen auf 0:8 davon. Die Sharks zeigten Moral und steckten nicht auf. Sie wehrten sich mit allen Mitteln gegen die drohende Kanterniederlage. Bis zum Ende der Partie erzielte Gossau noch weitere zwei Treffer. Den Sharks blieb ein Ehrentreffer aber verwehrt. Bestes Beispiel war ein weiterer Aluminiumtreffer eine Minute vor Ende der Partie. Der Sieg Gossaus stand nie zur Diskussion.
Für die zweite Partie gegen Zürisee Unihockey ZKH erhofften sich die Tigersharks mehr. Schliesslich konnte der Gegner in der Vorrunde mit 6:3 bezwungen werden. Die Sharks konnten wieder mit zwei kompletten Blöcken in die Partie starten. Die Massnahme mit dem Schonen des angeschlagenen Spielers trug Früchte. Die Partie war während der ganzen Spielzeit sehr ausgeglichen. Beide Teams hatten zu Beginn einige Chancen, die aber jeweils von den Torhütern zunichte gemacht wurden. Nach acht Minuten eröffnete Zürisee mit dem ersten Treffer der Partie das Skore. Keine Zeigerumdrehung später glichen die Sharks aber aus. In der vierzehnten Minute konnten die Sharks in Überzahl agieren, um den Führungstreffer zu erzielen. Es kam aber ganz anders. Zürisee erzielte mittels Shorthander die abermalige Führung und konnte seinerseits kurze Zeit später in Überzahl antreten. Den Sharks gelang das Kunststück beinahe ebenfalls einen Shorthander zu erzielen. Scheiterten aber am glänzend reagierenden Torhüter und den sich daraus ergebenden Konter schlossen sie erfolgreich zur 1:3 Führung ab. Die Sharks bewiesen Moral und keine Zeigerumdrehung später gelang der Anschlusstreffer zum 2:3. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause. Die Sharks liefen für die letzten zwanzig Minuten auf dem Zahnfleisch. Sie waren aber überzeugt, dass in dieser Partie noch alles für sie drin lag und starteten engagiert in die zweite Hälfte. Es war aber erneut Zürisee vorbehalten, das Skore zu eröffnen zum 2:4 in der 26. Minute. Die Sharks bewiesen eine starke Moral. Sie steckten nicht auf und erzielten zwei Minuten später den Anschlusstreffer zum 3:4. Beide Mannschaften hatten weiterhin Chancen, die aber durch die Torhüter oder Torumrandungen verhindert wurden. Drei Minuten vor Ende der Partie konnten die Tigersharks den vielumjubelten Ausgleich zum 4:4 erzielen. In den letzten drei Minuten hatten die Sharks die besseren Chancen für einen allfälligen Siegestreffer. Sie trafen einmal mehr in dieser Partie nur das Aluminium und somit endete die Partie mit dem Schlussresultat von 4:4.
Fazit der Runde: Die Tigersharks haben in Anbetracht der Umstände (5 fehlende Stammspieler) beinahe das Optimum herausgeholt. Ein Sieg gegen den Tabellenführer Gossau stand nie zur Debatte und der Punkt gegen Zürisee war hochverdient. Ein Sieg gegen Zürisee wäre sicherlich im Bereich des möglichen gewesen, doch objektiv betrachtet ging die Punkteteilung voll und ganz in Ordnung. Herauszustreichen gilt für diese Runde der Teamspirit und die Moral der Mannschaft, wie sie füreinander eingestanden sind, gekämpft, nie aufgegeben haben und über ihre körperlichen Grenzen herausgegangen sind.
Ausblick: Die sechste Runde findet im neuen Jahr am 17. Januar in Bellinzona statt. Gelingt es dem Team den wiedergefundenen Teamspirit an den Tag zu legen, so liegt gegen das Heimteam Ticino Unihockey eine Revanche für die schmerzliche Cupniederlage durchaus im Bereich des möglichen und gegen den Tabellenleader UHCevi Gossau haben die Sharks sowieso nichts zu verlieren.
Aufstellung: Matthias Amstutz (Torhüter) 0 Tore/0 Assists, Jan Fischer (Torhüter) 0/0, Silvio Bruder 1/0, Ibrahim Hess (0/2), Severin Mahni 2/0, Timo Müller 0/0, Reto Müller 0/0, Giovanni Orlando 1/1 Abwesend: Roman Weichsler (Arbeit), Daniel Heiniger, Lukas Gautschi, Charlie Peter (Auslandaufenthalt), Andreas Bertschi (Ferien), Pascal Hirt (krank) |