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In der dritten Meisterchaftsrunde mussten die einmal mehr nicht kompletten Tigersharks erstmals Federn lassen in der laufenden Meisterschaft. In der ersten Partie gegen Unihockey Langenthal Aarwangen konnte durch den Ausgleichstreffer eine Sekunde vor Ende der Partie ein Unentschieden 5:5 (1:4) erzielt werden. Die zweite Partie gegen das Heimteam Blau-Gelb Cazis ging mit 5:10 (3:3) verloren.
Die dritte Runde führte die Tigersharks aus Unterkulm ins Bündnerland nach Domat/Ems. Mit Unihockey Langenthal Aarwangen und dem Heimteam Blau-Gelb Cazis warteten erneut wie in den ersten beiden Runden je ein bekannter und unbekannter Gegner aus früheren Spielzeiten auf die Tigersharks.
Im ersten Spiel gegen Unihockey Langenthal Aarwangen (ULA) wartete ein ebenso verlustpunktloser Gegner auf die Sharks. In der vergangenen Saison resultierte gegen ULA eine Niederlage und ein Unentschieden. Dementsprechend hochkonzentriert gingen die Tigersharks ans Werk. Nach einer herrlichen Einzelleistung gingen die Sharks nach drei Zeigerumdrehungen in Führung. ULA glich in der fünften Minute aus und konnte weitere fünf Minuten später durch ein Überzahltor mit 1:2 in Führung gehen. Die Sharks bekundeten Mühe im Aufbauspiel. Die Pässe waren zu ungenau. ULA konnten bis zum Pausenpfiff zwei weitere Treffer erzielen. Die Sharks hingegen trafen zweimal das Aluminium. Die Vorgabe für die zweite Hälfte auf Seiten der Tigersharks war klar: Das Passspiel optimieren und unnötige Ballverluste vermeiden. Keine Minute verging nach dem Wiederanpfiff und die Sharks konnten auf 4:2 verkürzen. Die Partie war sehr ausgeglichen und in der 28. Minute konnten die Tigersharks erstmals in der Partie in Überzahl agieren und erfolgreich zum 4:3 verkürzen. Vier Minuten später landete erneut ein Spieler von ULA in der Kühlbox. Die Kulmer nutzen dieses Überzahlspiel zum 4:4 Ausgleich in der 33. Minute aus. In der letzten Spielminute überstürzten sich die Ereignisse. ULA ging knapp 15 Sekunden vor Ende der Partie durch einen Weitschuss mit 4:5 in Führung. Kulm nahm ein Timeout und trat anschliessend mit vier Feldspielern zum Bully an. Das Bully ging verloren und ULA war im Ballbesitz und konnte das leere Tor angreifen. Nachdem der Angriff ULA’s erfolgreich abgewehrt werden konnte, erhielten die Sharks auf Höhe der Mittellinie drei Sekunden vor Ende der Partie einen Freistoss zugesprochen. Dieser wurde erfolgreich ausgenutzt und eine Sekunde vor Ende der Partie landete der Ball zum vielumjubelten 5:5 Ausgleich im Tor ULA’s.
In der zweiten Partie wartete mit Blau-Gelb Cazis, das Heimteam, ein unbekannter Gegner auf die Tigersharks. Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Beide Teams hatten Chancen, die aber von den Torhütern jeweils zunichte gemacht wurden. In der 6. Minute konnten die Sharks mit 1:0 in Führung gehen. Beide Mannschaften schlugen ein hohes Tempo an. Cazis bekundete in dieser Phase Mühe mit dem Abschluss. Die Sharks gingen nach dreizehn Minuten nach einer herrlichen Einzelleistung mit 2:0 in Führung und konnten drei Minuten später eine Überzahlsituation zum 3:0 ausnützen. Wer gedacht hatte, Cazis sei nun geschlagen, musste sich eines besseren belehren lassen. Die Sharks gewann nach dem Wiederanpffif das Bully und kurze Zeit später erzielten sie den ersten Treffer zum 3:1. Dieser Treffer schien beim Heimteam richtig Kräfte freizusetzen. Keine Zeigerumdrehung später konnten sie mittels Buebetrickli auf 3:2 verkürzen. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang sogar der 3:3 Ausgleich. Das Unentschieden ging zur Pause voll und ganz in Ordnung. Cazis startete besser nach dem Wiederanpfiff und zog bis zur 28. Minute auf 3:7 davon. Die Sharks steckten nicht auf und kamen nochmals vermeintlich zurück in die Partie. Beim Stand von 5:7 wurde ihnen ein reguläres Tor (angeblich Torraumoffside) zum 6:7 aberkannt. Praktisch im Gegenzug fünf Minuten vor Ende der Partie erzielte Cazis das 5:8. Dieser Treffer und der Fehlentscheid warf die Sharks vollends aus der Bahn. Sie fanden nicht mehr zurück ins Spiel und liessen den Torhüter bei den letzen beiden Treffern im Stich. Cazis gewann die Partie unter dem Strich verdient.
Fazit der Runde: Die Tigersharks haben auf dem Weg Richtung Ligaerhalt einen weiteren Punkt ergattern können. Im ersten Spiel war der Ausgleichstreffer eine Sekunde vor Ende der Partie sicher glücklich. Betrachtet man aber die ganze Partie, so war dieser Punktgewinn mehr als verdient. In der zweiten Partie müssen sich die Sharks selber bei der Nase nehmen. Erstens führte man nach 16. Minuten mit 3:0, wiegte sich in Sicherheit den Gegner im Griff zu haben und baute ihn anschliessend durch Unachtsamkeiten wieder auf. Zweitens liessen sich die Sharks am Schluss der Partie nach einer vermeintlichen Aufholjagd durch einen Fehlentscheid des Schiedsrichters aus dem Tritt bringen und verloren ungestüm mit 5:10. Der Sieg Cazis, dies muss nochmals betont werden, ging aber voll und ganz in Ordnung. Sie waren über die gesamte Partie gesehen, das bessere Team.
Ausblick: Die vierte Runde am 29. November dürfen die Tigersharks vor eigenem Publikum bestreiten. Die Sharks werden auf LC Rapperswil-Jona und auf UHC JW Sursee 86 treffen. Sie sind gewillt wieder auf die Siegerstrasse zurückzukehren und hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen in der Turnhalle Färberacker. Aufstellung: Matthias Amstutz (Torhüter) 0 Tore/0 Assists, Jan Fischer (Torhüter) 0/1, Andreas Bertschi (0/0), Silvio Bruder 0/0, Daniel Heiniger 3/5, Severin Mahni 4/0, Reto Müller (3/1), Timo Müller 0/0, Giovanni Orlando 0/0 Abwesend: Charlie Peter, Lukas Gautschi (Auslandaufenthalt), Verletzt: Pascal Hirt , Roman Weichsler |